Trauerfeier - Eine Blume liegt auf einem Notenbuch Gesangsbuch

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Die Trauerfeier zu Gedenken an einen verstorbenen Menschen

Eine Trauerfeier ist eine traditionelle Zeremonie, die zum Gedenken eines Verstorbenen veranstaltet wird. Es ermöglicht den Hinterbliebenen ein würdevolles Abschiednehmen. Zudem ist eine schön gestaltete Trauerfeier der erste Schritt der Trauerbewältigung. Die Organisation einer Trauerfeier erfordert jedoch eine umfassende Vorbereitung.

Das Koordinieren all der Menschen, die für eine würdevolle Trauerfeier von enormer Wichtigkeit sind, ist eine umfangreiche Aufgabe. Dazu gehören die Geistlichen, die Angestellten der Friedhofsverwaltung, Floristen, Angehörige, religiöse oder weltliche Redner, Vereine oder Parteien.

Das Erstellen eines Ablaufplans ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Gestaltung einer Trauerfeier. Dieser Plan stellt den chronologischen Ablauf der Trauerfeier dar, worin auch die Gäste über Rednerliste, die Geistlichen und die Trauermusik informiert werden.

Überaus wichtig sind auch die Dekorationsarbeiten. Sie verleihen der Trauerfeier einen schönen äußeren Eindruck. Dabei ist die Wahl der Dekorationsmaterialien ausschlaggebend. Sie erfolgt auf Wunsch der Hinterbliebenen und ist meist kultur- und personenabhängig.

Die Trauerfeier im Detail

Die Trauerfeier findet meist vor der Beerdigung statt. Sie bezeichnet den Akt des Absiednehmens und ist meist verbunden mit der Aufbahrung der Leiche und dem Lebewohlsagen am (offenen) Sarg. Es ist aber auch möglich, eine Urnentrauerfeier zu veranstalten, bei der nicht der Sarg, sondern die Urne betrauert wird. Der Effekt, also das Gedenken an den Menschen, ist dabei derselbe. Angehörige, Freunde und Menschen, die dem Verstorbenen bzw. der Verstorbenen nahestanden, können so dem Toten bzw. der Toten die letzte Ehre erweisen. Oft findet die Trauerfeier in größerem Rahmen statt, um möglichst allen Interessierten die Möglichkeit der Abschiednahme zu geben. Die Trauerfeier kann, dies ist üblich, in einer Trauerhalle oder, bei einer kirchlichen Trauerfeier, in einer Kirche stattfinden. Bei Menschen des muslimischen Glaubens findet die Abschiednahme in der Moschee statt, Juden nehmen von ihrem Glaubensbruder bzw. ihrer Glaubensschwester in der Synagoge Abschied und begleiten ihn bzw. sie auf dem letzten Weg. Für Muslime sowie Juden existieren eigene Grabfelder auf Friedhöfen oder sind allein für diese Glaubensrichtungen angelegt. Die Trauerfeier wird von einem Geistlichen oder einem weltlichen Redner begleitet. Dieser trägt zum Beispiel den Lebenslauf des Verstorbenen bzw. der Verstorbenen vor und erinnert so an das Leben und Wirken der toten Person.

Die Organisation der Trauerfeier von Bestattungen Meister

Wenn Sie als Vorsorgende bereits Ideen haben sollten, wie Ihre Bestattung aussehen soll, berät Sie das Bestattungsinstitut Martin Meister mit Herz und Verstand aus Stuttgart und Gerlingen gern, welche Möglichkeiten Sie dabei haben. Eine schöne Möglichkeit, um Lebewohl zusagen, ist zum Beispiel ein Trauervideo, indem verschiedene Bilder und Videos zu Lebzeiten zu einem Film zusammengeschnitten werden. Damit werden schöne gemeinsame Erinnerungen ins Gedächtnis der Angehörigen und Hinterbliebenen gerufen.

Das Bestattungsinstitut Meister mit Herz und Verstand aus Stuttgart und Gerlingen wird Ihnen folgende Fragen stellen, um einen reibungslosen Ablauf der Trauerfeier zu gewährleisten: Es muss geklärt werden, welche Bestattungsart gewünscht wird. Wird eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung gewünscht? Welche Personen sollen über die Trauerfeier informiert und eingeladen werden? Soll eine Traueranzeige in einer Zeitung erscheinen? Wie soll diese aussehen? Die Traueranzeige kann in einer überregionalen und/oder regionalen Zeitung abgedruckt werden, dies je nach Budget und Bekanntheit des Verstorbenen bzw. der Verstorbenen. Ferner müssen Blumenschmuck, die musikalische Begleitung während der Trauerfeier und der Beisetzung, der Ort der Trauerfeier, der Friedhof, auf dem der Verstorbene bzw. die Verstorbene beigesetzt werden soll, festgelegt und das Grab bestellt werden. Dafür sind sehr viele Absprachen mit allen an einer Trauerfeier Beteiligten nötig. Außerdem muss die Kirche bzw. die Trauerhalle gemietet werden. Der Geistliche oder weltliche Trauerredner für die Trauerfeier muss ebenfalls angerufen werden, mit dem dann auch eine Terminabsprache erfolgen muss.