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Die Sargabdichtung

Die Abdichtung von Särgen unterliegt den Bestattungsgesetzen der Bundesländer. Demnach müssen die Särge für die Erdbestattungen dicht verschlossen sein, um die umliegende Erde vor austretender Leichenflüssigkeiten zu schützen.

Die Abdichtung der Sargunterteile folgt bestimmten Abläufen. Ein wichtiger Faktor ist die Verwendung von vergänglichen Materialien. Die sorgfältige und gewissenhafte Verarbeitung der Materialien ist unabdingbar, damit das Austreten von Flüssigkeiten verhindert wird. Das Material muss 10 bis 15 cm hoch ausgeschlagen werden, während er den kompletten Boden abdecken muss. Dabei ist zu beachten, dass er nicht zu hoch ausgeschlagen werden darf. In diesem Fall tritt der Badewannen-Effekt ein, der die Förderung von Wachsleichenbildung zur Folge hat. Der Boden hingegen wird mit einer saugfähigen Stoffschicht ausgestattet. Die Dicke der Schicht beträgt zwischen 5 bis 10 cm hoch. Generell wird hier eine Sargmatratze eingesetzt. Jedoch können auch andere umweltverträgliche Materialien wie Zellstoffpapier und Holzwolle eingesetzt werden.

Zu den Materialien, die zur Abdichtung verwendet werden, gehört unter anderem das Ölpapier, das mit Wachs und Paraffin beschichtet ist und somit schnell verrottet und beim Verbrennen keine schädlichen Rückstände hinterlässt. Darüber hinaus werden verrottbare Folien und andere Sargfüllstoffe zur Abdichtung benutzt.