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Christliche Bestattung - Die Hände halten ein Kreuz

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Christliche Bestattung

Als Vorbild für christliche Bestattungen dient das Begräbnis von Jesus. Daher vertritt die Kirche den Standpunkt, dass Begräbnisse weder prachtvoll noch verschwenderisch angelegt werden sollten. Es entspräche nicht dem Geiste Jesu.

Christliche Bestattungen sind öffentliche Angelegenheiten. Die Angehörigen machen die Gemeinde durch Traueranzeigen auf den Tod und die Bestattung des Verstorbenen aufmerksam.

Neben den Gebeten, Segnungen und Predigten sind Symbole wesentliche Bestandteile einer christlichen Bestattungszeremonie. Zu diesen Symbolen gehören unter anderem brennende Kerzen, Blumen und Kreuze.

Bestattungsriten der Christliche Bestattung

  • Die rituelle Waschung: Grundsätzlich übernimmt der Bestatter die Waschung und das Einkleiden des Verstorbenen. Jedoch können auch die Hinterbliebenen diese Aufgaben übernehmen. Das Waschen und Einkleiden des Verstorbenen unterliegen keinen bestimmten Regelungen und können je nach Wunsch durchgeführt werden.
  • Die Trauerfeier: Die Trauerzeremonie findet üblicherweise in einem Raum des jeweiligen Friedhofs statt. Dieser Raum ist hauptsächlich mit Blumenkränzen, einem Kreuz und brennenden Kerzen ausgestattet. Die Trauerrede hält ein Geistlicher, der vom Bestattungsunternehmen beauftragt wird. Die Reihenfolge des Trauerzuges kann je nach Gemeinde variieren.
  • Die Bestattung: Der Sarg wird meist samt den Blumenspenden von der Aufbahrungsstelle zur Grabstelle geführt. Auf Wunsch können auch die Hinterbliebenen das Tragen des Sarges übernehmen. Jedoch ist dies eher Aufgabe des Bestatters oder Angestellten der Friedhofsverwaltung. Darüber hinaus ist neben der Erdbestattung auch die Feuerbestattung zulässig.